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ver�ffentlicht am: 24.06.2001
letzte �nderung:   02.05.2004

"Frettcheninfo �ber Zucht und deren Problematik"

ZUCHT UND PROBLEMATIK

Vorerst m�chte ich festhalten, dass es zu leichtfertig ist, zu sagen:
"Wir m�chten einmal Nachwuchs haben".

Es gibt einfach zu viele Frettchen die im Tierheim sitzenund neue Pl�tze suchen.
Es gibt ausreichend "Frettchen-Vermehrer" und ich habe noch nie von einem Mangel an Frettchen, eher von einem �berschuss an Abgabetieren erfahren.

Vor allem ist denjenigen von Nachwuchs abzuraten, die erst kurze Zeit  Frettchen besitzen.

 

Tierzucht erfordert sehr viel Erfahrung, Kenntnis, Zeit und Kosten.

Bei dem Entschluss Frettchen zu verpaaren, sollte man vorher wissen, ob genug Abnehmer vorhanden sind. Immerhin k�nnen F�hen zwischen 2 und 14 Welpen geb�ren!

Viele Anf�nger wollen ein Mal Welpen haben. Hier ein paar Ausf�hrungen und Bedenken dazu, die zum Nachdenken anregen sollen:  

Hast du genaue Stammb�ume deiner Frettchen?

Kannst du Erbkrankheiten und Verwandtschaft ausschlie�en?

Hast du die Zeit, dir die Abnehmer wirklich anzusehen und bis zu 10 Jahre lang mit den Leuten Kontakt zu halten?

Hast du eine Garantie, dass die Leute die reservierten Frettchenwelpen wirklich nehmen, was tust du wenn nicht?

Hast du einen Frett-Profi-Tierarzt?

Hast du mindestens eine Ammenf�he?

Hast du jahrelange Frettchenerfahrung (und damit ist nicht gemeint, dass man einmal Frettchen hatte, sondern wirklich Ahnung von diesen Tieren hat!)

Kennst du dich ganz genau bez�glich Ern�hrung von Mutterf�hen und Welpen aus?

Hast du den Platz Welpen zu behalten wenn du sie nicht anbringst?

Hast du die Zeit t�glich stundenlang das Gehege zu putzen und dann mit allen Fretts genug zu spielen?

Hast du eine Ahnung welches Risiko es ist mit einer Sonderfarben- oder Angoraf�he von ungenauer Abstammung, mit dem Risiko von Erbkrankheiten zu z�chten?

Was machst du wenn Welpen taub sind? (kann leicht sein! Das ist von einem Laien kaum feststellbar!)

Was machst du wenn sie krank sind, sie der neue Besitzer nicht gut h�lt, die Mutter die Kleinen auffrisst?

Hast du Ahnung von Genetik, Erbkrankheiten?

Hast du wirklich �ber 10 Wochen Platz f�r bis zu 16 Frettchen ohne dass sich die schon gegenseitig auf die F��e treten?

Sind die Elterntiere in Top-Kondition und nachweislich gesund?

Hast du wirklich Ahnung von Zucht???

Eine F�he die nicht kastriert wird hat ein h�heres Risiko an Geb�rmutterkrebs zu erkranken als F�hen die vor der Ranz kastriert worden sind. Dar�ber hinaus k�nnte sie bei der Geburt sterben, sie k�nnte die Welpen t�ten, etc... etc... Der Partner bleibt dann alleine zur�ck.

Es ist vermessen, vom Menschen zwei Tiere nach seiner Wahl zu verpaaren, ohne darauf zu achten, woher sie stammen, ob sie eventuelle Erbkrankheiten haben oder weitergeben k�nnten, nur um der Farbe  und des Profit willen, oder der Begr�ndung "ICH WILL EIN MAL WELPEN HABEN!"

Es ist Vermenschlichung zu sagen, meine F�he soll einmal Mama sein d�rfen! Verpaarung ist f�r alle Tiere lediglich ein Instinkt und kein bewusster Wunsch oder gar ein sch�nes Erlebnis. Leute die so darauf bedacht sind, ihren Frettchen sch�ne Erlebnisse zu verschaffen, sollten mit ihnen ausgedehnte Waldspazierg�nge an der langen Laufleine unternehmen oder eine Extrarunde toben.

Es kann viele Komplikationen in der Tragzeit, bei der Geburt und bei der Welpenaufzucht geben, die F�r die F�he tragisch und f�r einen selbst unangenehm und kostspielig werden k�nnen.

Eine F�he sollte nicht vor ihrem ersten Lebensjahr gedeckt werden.

Man kann ein P�rchen nicht einfach zusammen lassen und warten bis Welpen da sind! Zuchtr�den m�ssen getrennt gehalten werden.

Man kann nicht bis zu 14 Welpen im Wohnzimmer in einem Schrank unterbringen.

Was die Abnehmer betrifft: Immer h�rt man von "genug Abnehmer im Bekanntenkreis". So begr�ndet das jeder der ein Mal Welpen will.

Woher kommen die vielen Inserate zur Wurfzeit?

Wieso bleiben Vermehrer auf ihren W�rfen sitzen?

Viele Interessenten, die sich bereits im vorhinein einen Welpen reservieren lassen, springen in letzter Minute ab. Man wei� von Leuten mit W�rfen, die hatten 16 Pl�tze f�r ihre Welpen. Schlu�endlich haben dann zwei Interessenten Wort gehalten. Der Wurf bestand aus 12 Frettchen.

Es geh�rt sehr viel zum Z�chten und anschlie�endem vermitteln der Welpen auf gute Pl�tze, da k�nnte man seitenlang argumentieren.

Text gemeinsam erarbeitet mit Tanja VOFF-S�D!

Man sollte niemanden zur Anschaffung eines Frettchens �berreden - es k�nnte dadurch ein Kandidat f�rs Tierheim werden.

  • Wenn es denn schon unbedingt sein muss braucht man in jedem Fall einen guten Tierarzt, der 24 Stunden rund um die Uhr um Hilfe gefragt werden kann.

  • man sollte bereit sein, dadurch entstehende, zus�tzliche Kosten f�r den Tierarzt auszugeben, um der F�he zu helfen.

  • man braucht sehr viel Zeit f�r die Welpenaufzucht, da ab der dritten Woche oftmals t�glich gereinigt und gef�ttert werden muss.

  • man sollte sich sicher sein, dass die Elterntiere gesund, geimpft und nicht miteinander verwandt sind, keine Gendefekte haben und diese weitervererben k�nnen.

Ich bin kein Freund der Zucht, weil meiner Meinung nach viele Z�chter nicht ausreichend informiert sind.

 Speziell was Vererbungslehre, Gendefekte und Erbkrankheiten betrifft.

Es reicht einfach nicht aus zu sagen "das Frettchen sieht gesund aus, wird gut gehalten und auch dessen Eltern sehen gesund aus und werden gut gehalten." Man sollte Bescheid wissen, ob in irgendeiner Linie schon �fter eine bestimmte Krankheit aufgetreten ist.
Wenn ein Zuchttier aus unersichtlichen Gr�nden fr�hzeitig stirbt, sollte man der Sache auf den Grund gehen und das Tier obduzieren lassen. Schlie�lich hat man mit diesem Tier Welpen gezeugt, die eine Krankheit - vielleicht gar die, an der das Elterntier gestorben ist - geerbt haben k�nnten.

Man tr�gt die Verantwortung f�r die Tiere, auch �ber den Zeitpunkt der Vergabe hinaus!

Ich habe mich �ber diese Problematik etwas informiert, weil mein Ceddie selbst kryptorchid ist.

Kryptorchismus (Hodenhochstand) ist ein rezessives Gen, d.h. dass es bei beiden Elternteilen auftreten muss um weiter vererbt zu werden.

Nun sollte man aber vorher wissen, ob man zwei Tiere mit diesem rezessiven Gen verpaart und das festzustellen ist gar nicht so einfach. Wenn Kryptorchismus in einer Linie vorkommt, sollte weder mit den Elterntieren, noch mit den Geschwistern der betreffenden Welpen gez�chtet werden.

Kryptorchismus ist ein Gendefekt, der nicht bei einer speziellen Farbzucht vorkommt.

Taubheit (Waardenburg Syndrom) kommt sehr h�ufig bei den Sonderfarben "dark eyed white", "blaze" oder auch "badger" (Frettchen mit wei�em Streifen auf der Stirn), vor.

Sicher kann ein unter Geh�rlosigkeit leidendes Frettchen leben, es ist aber sehr stark in seiner Lebensqualit�t eingeschr�nkt. Problematisch ist auch (speziell f�r einen Laien) Geh�rlosigkeit bei einem Frettchen festzustellen.

Bei Angorafrettchen ist in vielen F�llen die Aufzucht ein Problem.

Oft k�nnen F�hen  ihre Welpen nicht s�ugen, da sie h�ufig mit der Milchproduktion Probleme haben.

Schwarze Frettchen werden durch Verpaarung mit Nerz oder Iltis erzielt und sind nicht unbedingt als Haustier geeignet.

Wildverpaarungen sind in keinster Weise rechtzufertigen und gut zu hei�en, so ferne sie nicht von einem "ERFAHRENEN Z�CHTER" mit einer triftigen Begr�ndung (z.B. Einkreuzung einer frischen Blutlinie) durchgef�hrt werden.

Diese besonders sch�nen und beliebten "Schwarzen Frettchen" sind oft extrem aggressiv und bissig. Es gibt Annahmen aus den USA, dass dies genbedingt auf eine Nervenerkrankung zur�ckzuf�hren ist. Das aggressive Verhalten der Tiere verschlimmert sich oft mit zunehmendem Alter.

Experimentielle Farbzucht, sowie die Zucht mit Albinos ist grunds�tzlich abzulehnen!

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